Kawasaki hat die Modellüberarbeitungen für den Jahrgang 2012 präsentiert. Mit Feinschliff in Sachen Alltagstauglichkeit und Nutzwert gehen die Topseller Reihe ER-6 f und ER-6 n in die neue Saison. Noch mehr Leistung bietet jetzt die mächtige ZZR 1400 - 200 PS werden von Kawasaki für den Kraftsportler angegeben. Interessante Innovationen bei den Viertakt-Crossern KX450 F und KXX250 F versprechen eine verbesserte Performance, die vor allem gut trainierte MX-Sportler schätzen werden.
• ER-6 f
Beim beliebten Einsteiger ER-6 f wurde an der Motorcharakteristik feingetunt. Der Dopplerohrrahmen ist ab dem Modelljahr etwas schlanker ausgeführt, wovon sich der Pilot ein leichteres Handling und schnelleren Bodenkontakt mit den Füßen erwarten darf. Für individuellen Komfort wird der verstellbare Windschild sorgen. Im Zuge dieser Umgestaltung geriet auch der Look etwas aggressiver – KAWASAKI spricht markentypisch von »Ninja-Optik«.
Ebenfalls gefeilt wurde am Face der unverkleideten Variante ER-6 n, deren Steetfighter-Charakter durch Akzentuierungen an der Fahrzeugfront stärker herausgearbeitet wurde. Beide ER-6-Varianten verfügen über eine geänderte Sitzbank, die mehr Komfort verspricht.
Die Instrumente sollen leichter ablesbar sein. Und auch das optionale ABS wurde weiter verbessert.
Leistung zum Abwinken .... Mit 200 PS geht die jüngste Auflage des Kraftsportlers ZZR 1400 an den Start. Um soviel Leistung auch unter ungünstigen kontrollieren zu können, verfügt die ZZR 1400 über zwei Betriebsarten. Die volle Leistung steht im »Full-Power-Mode« zur Verfügung. Im »Low-Power-Mode« können nur 70 Prozent abgerufen werden, zudem ist die Gasannahme sanfter. Die Modifikationen am Antiblockiersystem sollen in einer noch effizienteren Bremsleistung auf unebenen Untergründen sorgen.
Über jede Menge Feintuning darf sich auch die Motocross-Fraktion freuen. Das Offroad-Flaggschiff KX 450 F verfügt nun über ein breiteres nutzbares Drehzahlband. Für eine fahrerspezifische Anpassung der Ergonomie sorgen die einstellbare Fußrasten- und Lenkerposition. Neukonstruiert wurde der Perimeter-Rahmen aus Aluminium. Die Kombination aus geschmiedeten, stranggepressten und gegossenen Teilen soll durch eine geänderte Steifigkeit die Traktion des Hinterrades verbessern.
Mehr Leistung und Drehfreude für den Viertelliter-Motor versprechen die ab MY 2012 verwendeten doppelten Einspritzdüsen. Mit der 2011 eingeführten SFF-Gabel (Separated Function Front Fork) erwarb die KX250 eine Alleinstellung unter den Serien-Crossern. Bei dieser Konstruktionsweise sind Federung und Dämpfung getrennt. Das eine Gabelrohr enthält die Feder, im anderen ist die Dämpfungseinheit untergebracht.